Austauschprojekt in Griechenland
Steckbrief Kerkini-See Nationalpark
Lage: Nordgriechenland, nahe der Grenze zu Bulgarien
Region: Zentralmakedonien
Landschaft: Großer Süßwassersee, Feuchtgebiete, Flussauen, Wiesen und landwirtschaftlich geprägte Landschaften
Besonderheit: Eines der wichtigsten Feuchtgebiete für Zugvögel in Südosteuropa
Bekannt für: große Vogelvielfalt, traditionelle Wasserbüffelhaltung und spektakuläre Landschaften rund um den Kerkini-See
Besondere Lebewesen: Krauskopfpelikane, Rosapelikane, Reiher, Kormorane, Wasserbüffel
Unser deutsch-griechischen Medienprojekt geht diesen Juni in die zweite Runde! Gemeinsam mit Schüler*innen des Gymnasiums Neckartenzlingen reisen wir nach Thessaloniki zur Deutschen Schule Thessaloniki, um dort erneut einzigartige Naturgeschichten einzufangen.
Bereits im September trafen sich Jugendliche aus Griechenland und Deutschland im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dort produzierten sie gemeinsam erste Videos und einen Podcast über Tiere, Pflanzen, Wasser, Wälder und die besonderen Landschaftsformen in Süddeutschland. Alle dort entstandenen Beiträge findet ihr auf der Projektseite und auf Youtube. Nun folgt der Gegenbesuch – und damit eine völlig neue Umgebung.
Denn während die Schwäbische Alb im vergangenen Herbst von viel Regen, Nebel und feuchten Wäldern geprägt war, erwartet die Teilnehmenden in Griechenland eine ganz andere Natur: Sonne, Hitze und oft lange Trockenperioden. Diese Gegensätze machen das Projekt besonders spannend. Gemeinsam gehen die Jugendlichen der Frage nach, wie Pflanzen, Tiere und ganze Ökosysteme mit Trockenheit und Wasserknappheit umgehen.
Ein wichtiger Teil des Workshops findet im beeindruckenden Feuchtgebiet des Nationalpark Kerkini statt. Rund um den Kerkini-See werden wir eine außergewöhnliche Vielfalt an Wasservögeln beobachten und entdecken mit etwas Glück eine der bekanntesten tierischen Besonderheiten der Region: die Wasserbüffel, die hier traditionell gehalten werden und eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen.
Auch das Mittelmeer wird Teil des Projekts: Die Jugendlichen werfen einen Blick auf die Küstenökosysteme und erkunden, welche Bedeutung das Meer für Natur, Menschen und Klima hat.
Wie schon beim ersten Austausch arbeiten die Teilnehmenden in gemischten deutsch-griechischen Teams, führen Interviews, filmen in der Natur, tauschen Perspektiven auf Umwelt- und Naturschutz aus und entwickeln neue Video-Beiträge.
Dieses besondere Workshop Format wird nicht nur zeigen, wie unterschiedlich Natur in Europa sein kann – sondern auch, wie Zusammenarbeit, Kreativität und gemeinsame Neugier über Ländergrenzen hinausgehen.
Die Ergebnisse des Austauschs werden nach dem Workshop hier auf der Projektseite veröffentlicht – bleibt also dran!






